Die Sektion Meißen hat ihren Sitz im ehemaligen Straßenbahndepot in der Jaspisstraße 2, 01662 Meißen. Sie betreibt dort in Kooperation mit dem Stadtmuseum Meißen eine verkehrs- und industriegeschichtliche Schauanlage mit eigenen und betruten Exponaten verschiedener verschwundener örtlicher Verkehrssysteme.
Arbeitseinsätze finden unregelmäßig sowohl unter der Woche als auch am Wochenende statt.
Ein Besuch ist nur nach vorherige Absprache oder im Rahmen der unter aktuelles angekündigten Veranstaltungen möglich.
Sektionsleiter und Ansprechpartner ist Joachim Schulz.
Die elbabwärts von Dresden gelegene Stadt Meißen – weltbekannt durch ihre Porzellanmanufaktur – konnte zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer besonders vielseitigen verkehrstechnischen Erschließung aufwarten:
– Anbindung an das sächsische Regelspurnetz über die Hauptbahn (Leipzig –) Borsdorf – Coswig (– Dresden)
– Anbindung an das weitverzweigte sächsische 750-mm-Schmalspurnetz in Richtung Wilsdruff/Freital und Lommatzsch/Döbeln
– Güterumschlag von/zur Binnenschifffahrt auf der Elbe
– Haltestelle der Personendampfschifffahrtslinie Dresden – Riesa – Mühlberg
– Überlandverkehr mittels Kraftomnibuslinien
– Städtischer Personennahverkehr mittels meterspuriger Straßenbahn.
