Nun ist unser Stellwerk W1 schon über 125 Jahre alt… Leider sind wir noch nicht so weit, dass wir das gebührend feiern können, denn die Aufarbeitung der Hebelbank ist zeitaufwendig. Wir müssen alle Teile zerlegen, aufbereiten, montieren und justieren. Überwiegend macht das unser Jüngster unter fachlicher Anleitung, ihn hat der „Stellwerksvirus nämlich ganz schwer erfasst.
Der zerlegte Gruppenverschlus
Die Scheiben eines Weichenhebels (noch ohne rote Signalisierungsanstriche)Zum Vergleich mal der Zustand während der Zerlegung
Die frisch gestrichenen Fahrstrassen- und Signalhebel vom Block (Axel Trendelenburg)
Die Böcke der ersten beiden Weichenhebel (Axel Trendelenburg)
Teile der Mechanik vom Block liegen zum Einbau bereit (Axel Trendelenburg)
Die originalen Hebelnummern und Zierlinien haben wir erhalten (Axel Trendelenburg)
Details eines wieder montierten Weichenhebels (Axel Trendelenburg)
Ersatzweise wurde ihm ein alter S&H-Ausbildungsblock verpasst, beim originalen müssen wir noch Hand anlegen (D. Weitzmann)
Artikel aus einer Ausgabe des Blattes „Der Sächsische Erzähler“ vom 21. Mai 1901, in dem über die Inbetriebnahme der „Centralweichenanlage“ berichtet wurde (gefunden von M. Herzog)
In der deutschen Fotothek findet man es auf einer Aufnahme von 1902 ganz rechts. Auch der Lokschuppen ist im Ausschnitt gut erkennbar (www.deutsche-digitale-bibliothek.de)