Der Wagen 3927, später 16594 der K.Sächs.Sts.E.b. wurde 1874 in den eigenen Werkstätten erbaut. Fahrzeuge diesen Typs schiden zwar bereits vor 1915 aus dem Betriebsdienst, waren jedoch einst als Schuppen zahlreich erhalten. Die meisten verbliebenen weisen jedoch im Dachbereich und vor allem unten an den hölzernen Langträgern meist starke Schäden auf. Bei unserem Exemplar fehlt das dach, jedoch sind einige Bretter davon erhalten. Die Langträger und die inneren Hölzer des Rahmens sowie eine Seitenwand und beide Stirnwände sind ebenfalls überdurchschnittlich bis sehr gut erhalten. Teils sind die historischen Anschriften von 1874 noch nachzuvollziehen, in geschützten Bereichen befinden sich graue Farbreste und der Innenraum wurde wohl nie übermalt.
Der Wagen repärsentiert die Epoche der Streckeneröffnung in Neustadt. Zunächst wird er als Lagerraum genutzt, dazu wird der Kasten schrittweise aufgearbeitet.
Zur ISEG kam er im Sommer 2025, nachdem sich der vorherige Eigentümer schon länger um eine Abgabe bemühte. Da er sich an einem Bahnwärterhaus im Sehmatal zwischen zwei Bahnstrecken befand, gestaltete sich die Bergung nicht ganz einfach. Auch eine Genehmigung war erforderlich, wurde aber mit Hilfe der der Erzgebirgsbahn unkompliziert im Rahmen einer geplanten Streckensperrung erteilt. Die Bergung wurde von der Fa. Orgatech aus Schwarzenberg geführt, diese wiederum wurde von der Fa. Car-Lack (ebenfalls aus Schwarzenberg) mit Kran und Transportfahrzeug unterstützt.


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